28.08.2021
Bundestagskandidat Christian Schindler besucht Ortsverband Zell

Seit einiger Zeit lächelt Christian Schindler den Fußgängern, Autofahrern und Radfahrern auf den Wahlplakaten im Land- und Wahlkreis entgegen. Sein Ziel ist klar: Er möchte erstmals mit den Freien Wählern in den Bundestag einziehen, dank steigender Umfragewerte und einer guten Landeslistenplatzierung scheint dieses Ziel so nah wie noch nie zuvor. Aktuell ist der Bundestagskandidat im Wahlkreis unterwegs und stellt sich den Leuten vor Ort vor, so auch in Zell im Rahmen einer Wanderung der Freie-Wähler-Ortsgruppe.
Leider brachte der Chamer kein schönes Wetter mit, sodass der Vorsitzende der Zeller Ortsgruppe, Volker Hecht, die geplante Wanderung im regnerischen Zell vorab abbrach und gleich in den gemütlichen Teil überleitete. Dafür hatte Christian Schindler im trockenen umso mehr die Gelegenheit, sich und seine politischen Ziele vorzustellen.
Der 28-jährige Christian Schindler ist waschechter Chamer, ist hier geboren und aufgewachsen, besuchte die Schule und ist als stellvertretender Ordnungsamtsleiter bei der Stadt Cham beschäftigt. Ehrenamtlich ist er einerseits im Bereich Handball als Spieler und Trainer aktiv, zudem ist er auch aufgrund seines beruflichen Wissens Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Cham und zudem seit 2014 bei den Freien Wählern Cham. Kurz ging er auf seine politischen Positionen ein: Im Sinne der Corona-Politik möchte sich Christian Schindler für eine dauerhafte Öffnungsperspektive im Beruf und für Schulen einsetzen, nachdem die letzten Monate in Lockdowns große Schäden verursacht haben. In der Rentenpolitik sieht er den Hauptaugenmerk in der Stabilisierung des Rentenniveaus mit einem Ausgleich über die Besteuerung der Gewinne von DAX-Unternehmen und gleichzeitig keine Erhöhung des Renteneintrittsalters bzw. die Beschränkung auf 45 Rentenbeitragsjahre. Für eine größere Wertschätzung regionaler Produkte und Direktvermarktung vor Ort möchte er sich für eine moderne Landwirtschaft einsetzen, in welcher auch ländliche Familienbetriebe eine Chance gegen die Agrarindustrie haben.
Insgesamt resümiert Schindler, dass die letzten Jahre in der Bundespolitik einige Fehler gemacht wurden, jüngste Entwicklungen in Afghanistan, das Krisenmanagement in Flutgebieten oder das Maut-Debakel bestätigen diese Auffassung. Deshalb muss mit den Freien Wählern in Berlin frischer Wind aufziehen.
Volker Hecht dankte dem Bundestagskandidaten für die Einblicke und appellierte an die Anwesenden, für den Kandidaten Werbung zu machen. Insbesondere wirbt er um die Zweitstimmen der Wählerinnen und Wähler, nachdem Christian Schindler mit dem dritten Landeslistenplatz eine aussichtsreiche Ausgangssituation im Falle des Bundestagseinzugs habe. Damit wäre erneut ein Landkreisbürger im Bundestag vertreten, der die Interessen vor Ort in Berlin vertreten kann.
Nach dem offiziellen Teil gab es lokale Grillspezialitäten und in entspannter Runde stand Christian Schindler für Diskussionen und Anregungen bereit.